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Wieder da…

April 15th, 2012 No comments

Nach ca 30 Stunden Heimreise klackte der Schlüssel in unserem Türschloss erfolgreich.
Aus einem Reisetagebuch wurde leider aufgrund von mangelenden Internetzugängen sowie aus mangelnder Zeit, weil jede Sekunde genutzt werden sollte, nichts. (ausser unser kleines eigenes ;-))

Daher jetzt eine Kurzzusammenfassung unserer Kuba Reise:
Vorrausschickend – die Reise wurde mit Hilfe des Lonley Planet begangen und der war schwer zu empfehlen!

Tag 1 Anreise:
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Nachdem wir eine Nacht in Wien übernachtet hatten gings mit der S-Bahn Richtung Flughafen. Dort ließ ich Birgits (DANKE!) Rucksack für 8 Euro einplastifizieren(oder so). Dort Gepäck aufgegeben und schon Tickets fürn Anschlussflug gecheckt. Und sichergestellt, dass unser Gepäck durchgecheckt wird. Was lustig war die Aussage der Flugdame, wie wir die Tickets nebeneinander haben wollte… “Leider, der Flug ist – 10” “-10?” “10 Leute werden Wien heute nicht Richtung Toronto verlassen”
Dachte ich mir schon: Gut, das wir dabei sind. Aber wahrscheinlich durch den bestätigten Anschlussflug. Gut also rein mit sch…. Entertainment System, nicht so tollen filmen (muppets und so was). also schnell vergessen. in Toronto warten danach nochmal 4 stunden nach havana (dort jeder sitz ein fernseher!!! WUHU!!!!) . dort ortszeit war verwirrend, aber die sommerzeitumstellung hat Kuba anscheinend noch nicht erreicht gehabt…
Na gut, angekommen und ins taxi (davor noch ein paar euro in CUC gewechselt)  und zur Adresse chauffieren lassen. Mit einigen Schwierigkeiten waren wir dann endlich angekommen an unserer Destination und wir genoßen noch einen ersten Blick auf die Altstadt von unseren tollen Dachterras.

Tag 2-4 Havanna
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La Habana. Stimmungsvoll. Schön zugleich fast zusammenbrechend teilweise. Must see: havana vieja,vedado, capitolo, malecon, museo del ron, hotel nacional,
fortaleza (die Zermonie welche einen Kanonenschuss um 21 uhr abgibt, damit die bewohner wissen, dass sie ruhig und ohne Angst vor Piraten schlafen können)… und und und
Auf den Spuren von Hemingway begaben wir uns nur ins Floridita und ins la bodeguita del medio auf einen Daiquiri bzw. Moquito.
Achja. Und der Papst war allgegenwärtig. Toll. Am Tag wo der Papst in Havanna war, flüchteten wir zum Playa del Este und machten uns einen Strandtag.
Es gibt einfach viel mehr noch zu erzählen. vielleicht ergänz ich noch was hier – wer ist dafür? Fragen?

Unterkunft: Schwer zu Empfehlen

Tag 4-6 Vinales
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Transfer nach Vinales waren ca 2 Stunden von Havanna mit Transtour.
Dort angekommen wurden wir überfallen von Casa owner und wir gingen gleich mit einer mit.
Zimmer war ok. menschen solala (siehe tripadvisor link meine bewertung)
Vinales selbst ist ein kleines dorf, hat nicht viel zu bieten. Ausser das tolle Valle de Vinales. Rote Erde, fruchtbare Böden, wunderschöne Landschaften. Tabak, Ananas, Zuckerrohr, Zuckerrübe, Bananenplantagen, Mais und und und.
Diese Tal erkundeten wir dann mit einer Horseback-Riding tour.
Auch wenn einem die Pferde ein wenig leid tun, weils halt ein wenig abgemagert aussehen – trotz versicherung der kubanischen cowboys, dass es eine spezielle rasse ist, die besonders zäh und hart im nehmen ist.
Alles mögliche wächst hier. Dann wurde im Zuge der Tour ein Zwischenstopp bei einem Tabakfarmer gemacht und sahen wie der zigarren anbaut und seine Ernte und sogar wie er eine zigarre rollt.
Kurz vor Schluss gings unter die Erde. 250 in eine Höhle hinein wurde geschwommen in einem piscine natural. war sehr erfrischend und gut so ca um 13 uhr weil dort die sonne ganz schön runtergebrannt hat.
Die Tour war toll und dauerte 5 stunden und sollte auf nicht mehr als 20 CUC / Person kosten.
Der nächste Tag war ein entspannter Strandtag zu Cayo Levisa. Wunderschöner Strand!!

 

Unterkunft: war solala

Tag 7-10 Trinidad
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Transfer mit Transtour von Vinales nach Trinidad direkt (ohne zwischenstopp in Havanna).
Trinidad – Weltkulturerbe, wunderschön erhalten mit Kolonialbauten, toller Casa de la Musica und ganz schöner Handwerkskunst.
Wir verbrachten 3 Tage dort, unter anderem mit Schnorchelausflug auf Cayo Blanco, der ganz wunderbar war. Mit open Bar, Lunch (köstliche Paella) und Leguane 🙂
In Topes de collantes erforschten wir El Carbuni, ein Wasserfall mit piscine natural. War wunderschön, wir waren ganz in der Früh dort und wir waren ganz alleine und genoßen es sehr. So wunderschön der see war, so beschwerlich dann der Aufstieg mit Luftfeuchtigkeit und Hitze (und Schlangen ;))
Die Casa bei der wir waren ist schwer zu Empfehlen! Maritza ist eine Seele und sehr bemüht und kann alles möglich organisieren.

Unterkunft: Weltklasse!!

Tag 11 Trinidad – Santiago de Cuba
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Saurer Apfel – 12 Stunden Busfahrt. Dort aber abgeholt worden (von dem neuen Casa owner, der von Maritza organisiert wurde) und dank Viazul seperat von Schleppern (Jineteros) abgefertigt geworden.
Wir gingen noch ein wenig durch die Stadt am Abend und schliefen dann unglaublich gut in der wohl weichsten Matraze der Welt.
Am weg sahen wir zb. dieses Taxi Collectivo:

 

Tag 12-14 Santiago de Cuba
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Ausgeruht ging es in die Stadt. Die ist eigentlich sehr schön, aber die Menschen sind teilweise sehr lästig und können dir alles verkaufen, Taxi, Rum, Haarschnitt, Zigarren, Restaurant usw. Desweiteren wars auch schon durch die ganzen Mopedfahrer sehr dreckig. Also Luft dreckig. Schlimmer als Grazer Verhältnisse 😉 Nichtsdestotrotz hielten wir uns an die walking tour des lonly planet mit zwischenstopps und sahen einige Dinge wie den Balkon Velasquez und casa de velasquez (das geschätzt älteste Haus Kubas – mit hölzernem Balkon), natürlich eine Kirche, das Hotel Casa Granda mit WOW Dachterrasse – und das Rathaus von dem aus Fidel Castro 1959 den Erfolg der Revolution verkündet hat.
In Santiago checkten wir die letzten Tage des Aufenthaltes im Rio de Oro, davon später mehr.
Ach ganz vergessen, eines der wichtigsten Bestandteile in Kuba: Musik!
In jeder noch so kleinen Winden kann man sich sicher sein, dass sie eine Hausband haben. Auf jedem bissi größerem Platz wird Guantaramerra und CHAN CHAN zum Besten gegeben, aber man kann sich nicht satt hören daran!!
Hier in Santiago erlebten wir auch die Casa de la Trova (bzw Casa de la musica) wo es am Abend am Meisten abging 🙂
Unterkunft war sehr nett, leider kein tripadvisor link, aber ich habe um die Aufnahme angesucht.

 

Tag 15 Holguin
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Nur 1 Tag in Holguin. Reicht aber. Stadt der Plätze nennen Sie sich selbst. Naja. auch ein wenig herumgestreunt und den Aussichtspunkt erklommen. Gibt nicht viel her, aber war ein guter Zwischenstopp vor Rio de Oro.
Aus Holguin kommt auch das ganze Bier aus Kuba. Das ist im übrigen gar nicht so schlecht. In Santiago als auch in Holguin ist mehr Industrie. Ich glaube Nickel wird abgebaut.
Ach und falls ihr mal nach Kuba kommt, nehmt Kulis mit zum verschenken. Die freuen sich ganz schön, auch wenns trivial klingt. In einem Souveniershop kostet ein Kuli 3 CUC (CUC ~ $)
Casa war Super und auch hier hab ich um die Aufnahme bei tripadvisor angesucht. Mal schaun.

 

 

Tag 16-19  Rio De Oro
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Zu guter letzt genoßen wir noch ein mega ultra all in Hotel, dass wir in Santiago gebucht hatten.Wahnsinn. Für a la carte restaurant musste man extra reservieren, aber das Buffet und die Paella dort waren auch weltklasse.
Von dort aus ging es einmal zum Delphinschwimmen und es war ein tolles Erlebniss. juhu.

 

Tag 20 Abreise
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Bäh. noch einmal fürstlich frühstücken und dann ~ 30 stunden Unterwegs. Das Gute: Air canada hat immer ein Entertainment im Sitz. Holguin – Ottawa – London – Wien
Zum glück nur einmal gepäck umpacken in Kanada und nicht wie befürchtet 3 mal.
In Wien dann gleich richtung Meidling und ein Gulasch und ein Bier… danach Graz

Fazit:
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Unglaublich. Die ganze Reise war wunderbar und schön. Kubaner selbst sind eigentlich liebe Menschen, nur die Jineteros (Schlepper) können ganz schön nerven. “Hello my Friend” (gesprochen FREN) “Where are you from?” “Austria??? AHH VIENNA, COLD, you need …….” kann man sich aussuchen… aber Land, Leute, Kolonialbauten, Oldtimer.. alles was man sich vorstellt… ist da…
Ganz klare Empfehlung 🙂

Besonderheiten:
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* Polizei ist immer und überall. Sehr sicher eigentlich.
* Busfahren war sehr komfortabel für uns. Mietauto wäre nicht in Frage gekommen, wegen der Preisfragen.
* Passnummer wird immer angegeben. Bei der Unterkunft, bei Geldwechsel, bei Ausflug buchen usw. der Staat weiß wo du bist. und die Casa besitzer müssen bericht erstatten ob du ein “guter” oder böser Tourist bist.
* Bici Taxi (fahrraeder), Coco Taxi (tuk tuk), Taxi Collectivo, Kutschentaxi – es gibt allerhand lustige fortbewegungsmittel hier
* Viecher sind zum Arbeiten da 😉 ausser die hunde, die sind nur wild streunend
* Die revolution ist allgegenwärtig und ein Heiligtum
* Gibt auch viele Museen hierzu. Wir sahen uns das Museo de la revolucion in Havanna und die Moncada Kaserne (wo alles begann, zwar mißlang, aber der erste schritt war) und es war doch ziemlich ähnlich…
* Jede Stadt einen Plaza de la Revolution, eine Straße die ave. de la libertad heißt und in vielen häusern steht eine Statue von Jose Marti, der die Freiheitsgedanken niederschrieb, die Castro dann ausführte 😉
* Geschichtlich wusste ich von Kuba rein gar nichts, fand es aber sehr sehr interessant und verstehe auch, wieso sie so stolz sind auf die Revolution, weil sie nun das erste mal “frei” sind

 

 

 

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urlaub :) – ganz bald

February 2nd, 2012 1 comment

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